Deine Ziele für die zweite Jahreshälfte

Deine Ziele für die zweite Jahreshälfte - Sprung

Deine Ziele für die zweite Jahreshälfte

Herzlich Willkommen im zweiten Halbjahr! Kennst du schon deine Ziele für die zweite Jahreshälfte?

Mir kommt es auch so vor, als wäre Silvester erst 2 Wochen her, aber tatsächlich sind es noch weniger als 6 Monate bis Weihnachten. =) Als ich am Donnerstag meine Buchempfehlung für dich aufschreiben wollte, sagte auf einmal eine innere Stimme zu mir:

1.“Du hast morgen Geburtstag!“

2.“Das bedeutet: die erste Jahreshälfte ist schon wieder vorbei und du solltest dir mal Gedanken über deine Ziele für die zweite Hälfte machen.“

Da bei mir die Jahresmitte immer mit dem Geburtstag zusammenfällt, nutze ich die Tage davor und danach ganz gerne um mir nochmal meine Ziele aus dem Januar ins Gedächtnis zu rufen und zu schauen, wie weit ich auf dem Weg dorthin schon gekommen bin.

Auch wenn bei dir nicht beides auf einen Tag fällt, kannst du dir überlegen, ob du dir nicht 1-2 Stunden Zeit für dich nimmst um die erste Jahreshälfte Revue passieren zu lassen und gleichzeitig die kommenden 6 Monate zu planen.

Du kennst vermutlich mein PDF „Die Essenz“ und auch meinen Artikel vom Januar zum Thema Ziele.

Wenn es einen Punkt gibt, den ich in jedem Business-Ratgeber immer wieder in unterschiedlicher Art und Weise entdecke, das ist es das Thema „Ziele“. Du wirst mir dabei sicherlich zustimmen, aber hast du für dieses Jahr deine Ziele schon schriftlich festgehalten? Wirklich? Schriftlich?

 

Warum du offen über deine Ziele sprechen solltest

Jeder Mensch besitzt Ziele. Irgendwo tief im Inneren unseres Ichs haben wir Ziele, nur sind wir uns ihrer oftmals nicht bewusst. Ziele sind der Grund, warum wir morgens aufstehen. Sie sind der Grund, warum wir weitermachen auch wenn gerade alles schief geht. Ziele sind der Grund, warum Innovationen entstehen. Sie helfen Prioritäten zu setzen. Und wenn man ein Ziel erreicht hat, feiert es sich am schönsten, oder?

Warum aber sind wir uns unsere Ziele oftmals nicht bewusst? Und selbst wenn wir uns ihrer bewusst sind: Warum reden wir meistens nicht darüber?

Der Hauptgrund ist meiner Meinung nach unser Umgang mit Fehlern und dem Nicht-Erreichen von Zielen. Besonders deutlich habe ich diese Kultur gespürt, als ich 2013 gemeinsam mit meinen Kollegen unser Startup nach 1,5 Jahren schweren Herzens wieder schließen musste. Während ich diese Phase als sehr lehrreich erachte und sie auf keinen Fall missen möchte, sehen viele Menschen in meinem Umfeld das Projekt als gescheitert und damit die Zeit als verschwendet an.

Genau diese Menschen haben Angst, dass sie als Versager gelten, wenn sie ihre gesteckten Ziele nicht erreichen können. Wenn sie im Vorhinein aber schon allen Freunden davon erzählt hätten, wäre das Scheitern umso öffentlicher und dadurch umso schmerzhafter.

Aus diesem Grund sprechen sie lieber erst gar nicht über ihre Ziele.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch Situationen in denen es einen merkwürdigen Eindruck beim Gegenüber hinterlässt, wenn man offen über seine Ziele spricht: „Lieber Chef, mein Ziel ist es in 3 Jahren auf deinem Stuhl zu sitzen.“

Dennoch wäre es auch in dieser Situation am ehrlichsten seinen Chef transparent über die eigenen Ziele zu informieren. In diesem Fall kann man gemeinsam schauen wie realistisch das Ziel ist und was nötig ist, um dieses zu erreichen.

Letztendlich hat mein Vorgesetzter eigene Ziele, die er verfolgt. Ob es der nächste Schritte auf der Karriereleiter, eine gute Reputation bei einem bestimmten Kollegen oder einfach eine gute Work-Life-Balance ist, jeder Chef verfolgt seine eigenen Ziele.

Wenn ich als Mitarbeiter ihm dabei helfen kann, seine Ziele zu erreichen, werde ich umso wertvoller für ihn und er wird mir perspektivisch auch dabei helfen, dass ich meine Ziele erreiche. Wichtig ist es also, die Ziele derjenigen zu kennen, mit denen man eng zusammenarbeitet. Dann fallen auch Gehaltsverhandlungen um einiges leichter.

Deine Ziele für die zweite Jahreshälfte - Sprung

Wie du Deinen Zielen einen großen Schritt näher kommen kannst

Ich habe in den letzten Jahren zum Thema „Ziele“ mit sehr vielen Personen gesprochen, unzählige Bücher gelesen sowie Videos angesehen. Ich habe alle vorhandenen Übungen selbst ausprobiert und will dir eine ausgewählte im Folgenden vorstellen. Dabei möchte ich dir aber gleich die Illusion nehmen, dass du innerhalb kürzester Zeit Deinen „Sinn des Lebens“ herausfinden wirst. Ich gehe davon aus, dass du dir schon länger Gedanken über deine persönlichen Ziele machst, sonst würdest du diesen Artikel vermutlich nicht lesen.

Auch wenn du also morgen früh nicht aufwachen wirst und auf einmal eine Erleuchtung verspürst, wird die Übungen dir dabei helfen, erste Schritte in die richtige Richtung zu gehen. Langfristig wird dir immer klarer werden, was deine Aufgabe im Leben ist. Bevor du dir also die große Frage nach dem Sinn des Lebens stellst, lass uns mit einer kleinen Übung einsteigen:

 

Welche drei Dinge würdest du in deinem Leben gerne noch besitzen/tun/erleben/ausführen?

Wenn dir mehr als drei Dinge einfallen, umso besser: Das heißt, du hast noch viele Träume und Wünsche. Trotzdem möchte ich dich bitten, dich für die wichtigsten drei Dinge zu entscheiden. Wir alle wissen, dass unser Leben auf diesem Planeten endlich ist und manchmal schneller zu Ende gehen kann, als wir uns das je hätten vorstellen können.

 

Welche drei Dinge würdest du also am meisten bereuen, nicht getan zu haben, wenn du auf dem Sterbebett liegen würdest?

Deine Ziele für die zweite Jahreshälfte - Auto

Um deine Ziele für die zweite Jahreshälfte zu erreichen, gibt es nur einen Weg: Tun!

Wenn du die drei Dinge identifiziert hast, die du in deinem Leben noch besitzen/tun/erleben/ausführen möchtest, hast du bereits einen großen Schritt auf dem Weg zur Erreichung des Ziels hinter dir. Und natürlich werde diese Dinge sich im Laufe der Zeit verändern, aber heute sind nur deine aktuellen Wünsche wichtig.

John Strelecky beschreibt in seinem Buch Wiedersehen im Café am Rande der Welt das innere Navigationssystem: Jeder trägt ein inneres Navigationssystem in sich, das ihm den richtigen Weg weist. Das Navi ist mit einem intelligenten Algorithmus ausgestattet. Je häufiger wir beispielsweise italienische Restaurants suchen und ansteuern, desto häufiger schlägt es uns ohne Aufforderung italienische Restaurants vor.

Das Navi beobachtet, wo wir uns aufhalten und passt seine Vorschläge entsprechend an. Dabei reagiert es nicht auf mündlich geäußerte Wünsche. Wenn wir also immer davon sprechen etwas zu tun, uns aber nie in Bewegung setzen und damit starten, kann das Navi es nicht erkennen und wird uns weiterhin die bekannten Orte vorschlagen.

Passen wir aber unsere Gewohnheiten an und begeben uns an neue Orte, passt sich das Navi nach einer Zeit an und schlägt uns Ziele vor, die unseren neuen Gewohnheiten entsprechen!

Das bedeutet, wenn wir beginnen auf die drei Teilziele hinzuarbeiten, werden sich Dinge ergeben, die uns im Laufe des Weges immer klarer werden lassen wo das eigentliche Ziel der Reise ist. Wichtig dabei ist jedoch loszulegen.

Suche dir jetzt also eines der drei Teilziele heraus, für das du innerhalb der nächsten 10 Minuten etwas tun kannst. Egal ob es eine E-Mail schreiben, eine Facebook oder Meetup-Gruppe eröffnen oder jemanden anrufen ist. Lege umgehend los und bringe den ersten Stein ins Rollen. Alles Weitere wird sich automatisch ergeben, wenn es ein Thema ist, für das du wirklich brennst!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Reflektieren und Erreichen deiner Ziele!

Viele Grüße

Dennis

 

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