Rich Dad Poor Dad

Rich Dad Poor Dad

Summary

Kurz zusammengefasst: Rich Dad Poor Dad von Robert Kiyosaki ist nicht mein absolutes Lieblingsbuch, enthält aber dennoch einige sehr spannende Denkanstöße, sodass der Kultstatus durchaus berechtigt und das Lesen des Buches empfehlenswert ist.

Rich Dad Poor Dad Buchcover

Um ein Rätsel gleich vorab zu lösen: Kiyosaki hatte biologisch gesehen nur einen Vater: den Poor Dad. Rich Dad war der Vater seines besten Freundes, von dem er in einem Zeitraum über 30 Jahre alles über das Geld verdienen und vermehren lernte. Obwohl beide gut verdienten, hatten sie sehr unterschiedliche Einstellungen zum Thema „Geld“, was sich letztlich auf die Entwicklung ihres Vermögens auswirkte.

Die daraus gezogenen Lehren hat Kiyosaki in sechs Lektionen zusammengefasst und in seinem weltberühmten Bestseller veröffentlicht. Seine Kernaussage ist dabei, dass man nur dann reich werden kann, wenn man es schafft sich ein persönliches Portfolio von Vermögenswerten aufzubauen, die Einkommen produzieren. Was genau meint er damit?

 

Interessante Denkanstöße aus „Rich Dad Poor Dad“

 

Der Unterschied von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten

Wichtig ist seiner Meinung nach, sich nicht auf das Einkommen sondern auf das Vermögen zu konzentrieren. Dieses sollte im ersten Schritte vermehrt werden, was natürlich nur möglich ist, wenn das Einkommen die Ausgaben übersteigt. Auch das geringste Vermögen sollte man jedoch versuchen zu vermehren, indem man es investiert.

Das bedeutet, dass man es nicht konsumiert sondern für Wertgegenstände ausgibt, die eine Rendite versprechen. Sei es Aktien, Immobilien oder auch finanzielle Bildung. Für die grafische Darstellung greift er in seinem Buch oftmals auf Gewinn- und Verlustrechnungen sowie auf Bilanzen zurück. Hier ein Beispiel:

Rich Dad Poor Dad - Bilanz

Die zwei Bilanzen (Quelle: Rich Dad Poor Dad)

Arbeiten ohne Gehalt

Eine der wichtigsten Lektionen lernte er bereits mit 9 Jahren von seinem reichen Vater. Dieser bot ihm einen Job in einem seiner Gemischtwarenläden an, zahlte ihm aber keinen Cent Lohn. Warum? Seine Lektion war: „Arbeitet ohne Entgelt und euer Verstand wird euch bald Wege zeigen, wie man Geld machen kann – und zwar viel mehr, als ich euch je zahlen könnte.“

Da die meisten Menschen nur nach Geld und Sicherheit streben, übersehen sie jede Menge Chancen. Der 9-jährige Kiyosaki und sein bester Freund Mike jedoch nicht – sie entdeckten im Laden unverkaufte Comic-Hefte, sammelten diese und eröffneten im Keller ihrer Eltern eine Bibliothek, in der die Nachbarskinder gegen eine Gebühr Comic-Hefte lesen durften. Mikes Schwester wurde als „Chefbibliothekarin“ eingestellt und durfte einen Teil der Einnahmen behalten.

 

Der Bestseller

Hast du dir das Wort „Bestseller“ schon einmal genauer angeschaut? Jeder Autor will gerne einen solchen schreiben und denkt, dass eine tolle Geschichte und ein wunderbarer Stil dazu ausreichend sind. Kiyosaki stößt solche Autoren immer vor den Kopf und rät ihnen einen Kurs im „Verkaufen“ zu besuchen, schließlich heißt es „Bestseller“ und nicht „Bestwriter“.

Rich Dad Poor Dad Zitat

Quelle: www.nikola-breznjak.comblogbooksrich-dad-poor-dad-robert-t-kiyosaki

 

Fazit

Statt zu sagen „Ich kann mir das nicht leisten“, solltest du dich bei teuren Dingen fragen „Wie kann ich mir das leisten?“. Dieser und viele weitere Denkanstöße machen das Buch meines Erachtens lesenswert und eröffnen neue Perspektiven, auch wenn sich viele seiner Aussagen oft wiederholen.

Nach dem ersten Durchblättern im Buchladen war ich von dem Buch nicht übermäßig begeistert und zu geizig mir das Buch zu kaufen. Die kreative Lösung war, dass ich einen Amazon-Prime Probemonat abgeschlossen habe und somit das Buch kostenlos auf der Kindle-App lesen konnte. Nach dem zweiten Lesen, würde ich es mir jetzt aber sogar kaufen =)

Viel Spaß beim Lesen

Dennis

 

Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen
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Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen
  • Robert T. Kiyosaki
  • Herausgeber: FinanzBuch Verlag
  • Auflage Nr. 2 (14.11.2014)
  • Taschenbuch: 320 Seiten

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