Meine TOP 3 Learnings aus 2018

Meine TOP 3 Learnings aus 2018

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei! Mir kommt es vor, als hätte ich mir gerade erst meine Ziele für 2018 überlegt und nur wenig später neigt sich das Jahr schon wieder dem Ende zu.

Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester nutze ich immer gerne um das ablaufende Jahr Revue passieren zu lassen und nochmal durch meinen Kalender zu blättern.

Dabei bin ich immer wieder selbst überrascht, was ich alles gemacht habe und wo ich überall war. Durch den Blick in meinen Kalender fallen mir Momente und Personen wieder ein, die ich schon völlig vergessen hatte.

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr stelle ich mir vor allem drei Fragen, die ich dir sehr ans Herz legen möchte:

  1. Wofür bin ich besonders dankbar im vergangenen Jahr?
  2. Was sind meine TOP 3 Learnings aus 2018?
  3. Welche drei Dinge möchte ich im kommenden Jahr besser machen?

Im heutigen Blogartikel will ich vor allem auf die erste und zweite Frage eingehen. Die dritte beantworte ich mir selbst erst Anfang des nächsten Jahres, wenn ich meine Ziele für 2019 definiere.

Vor allem aus den Antworten der zweiten Frage kannst du hoffentlich einige Aspekte für dich ableiten und direkt in 2019 umsetzen. Deshalb lass uns damit starten!

Top 3 Learnings (Ballons)

Was sind meine TOP 3 Learnings aus 2018?

1. Baue Prototypen!

Beim Blick in meinen Kalender war ich selbst überrascht, wie viele Testballons ich dieses Jahr habe steigen lassen. Einige sind erfolgreich nach oben gestiegen und andere haben auf dem Weg nach oben Luft verloren und sind wieder gesunken. Ich will dir ein paar Beispiele geben.

Im Sommer hat mich vor allem das Thema Online-Kurs beschäftigt. Da ich aber überhaupt keine Ahnung davon hatte, wie man E-Learnings produziert und mich auch noch nie selbst gefilmt hatte, wollte ich das ganze Thema schlank angehen.

Ich habe also zunächst die 14-Tage-Challenge ins Leben gerufen. Hier habe ich gemeinsam mit ca. 25 Teilnehmern zwei Wochen lang ein Buch gelesen. Über tägliche E-Mails und Webinare über youtube habe ich dabei mein gesamtes Wissen zum Thema „Mehr lesen, schneller lesen und mehr umsetzen“ weitergegeben. Dabei habe ich direktes Feedback der Teilnehmer erhalten, das ich dann im Anschluss in die Produktion meines ersten Online-Kurses einfließen lassen konnte.

Nach diesem Prototyp war es dann relativ leicht die erstellten Inhalte in einem Kurs zu bündeln und diesen über meine Website zu verkaufen. Hier kannst du dir den Kurs kaufen: 14-Tage-Challenge

Ein weiterer Prototyp war mein Podcast. Ich hatte im Sommer große Lust einen Podcast zu starten. Bevor ich mich aber mit iTunes und anderen Plattformen auseinander setzen wollte, war mein Plan wieder möglichst schlank zu starten.

Also fragte ich meine Leser, wer Lust auf einen 52ways-Podcast hatte. Schon am ersten Tag meldeten sich direkt 100 Hörer an und schickten mir ihre Handynummer. Also setzte ich mich in mein improvisiertes Tonstudio und schickte den ersten Podcast per Whats-App an diese ersten Hörer.

Mein Tonstudio
Mein Tonstudio =)

Das Feedback war sehr positiv. Alle waren von der Idee und von meiner Stimme begeistert, aber viele meinten auch es würde auswendig gelernt klingen. Das wunderte mich nicht, denn ich habe einfach den Blogartikel 1:1 abgelesen. =)

Über knapp 3 Monate habe ich so wöchentlich einen Podcast produziert und bin sowohl inhaltlich als auch technisch deutlich besser geworden. Dann war es Zeit, mich zu entscheiden, ob ich das Ganze jetzt professionalisieren möchte oder nicht. Zunächst wollte ich den Podcast auf jeden Fall als wöchentlichen Standard etablieren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Details hierzu findest du weiter unten im dritten Learning!

Als Abschluss zum Thema „Prototyp“ noch ein Meetup, das für mich auch ein Test war. Vielleicht hast du mitbekommen, dass ich bei meetup.com eine Gruppe mit dem Titel „Laufen | Netzwerken | Coaching“ gegründet habe. Ich wollte Mittwoch morgens um 7 Uhr diese drei Dinge miteinander verknüpfen. Zusammen joggen gehen, neue spannende Menschen kennen lernen und den anderen Teilnehmern Coaching Impulse mitgeben.

Meetup Bild

Es kamen durchaus einige Läufer und die meisten waren auch Wiederholungstäter, aber ich habe für mich gemerkt, dass es mir nicht ausreichend Spaß macht. Es war für mich Mittwoch morgens eher eine Belastung als eine Freude und außerdem habe ich festgestellt, dass ich dadurch nicht so viele Menschen erreichen kann, wie über meinen Blog oder Online-Kurse. Aus diesem Grund habe ich diesen Prototypen nach zwei Monaten auf Eis gelegt und nicht weiter ausgebaut.

2. Suche dir Coaches, Trainer oder andere externe Profis!

Ich weiß nicht mehr genau, wann bei mir der Schalter umgelegt wurde, aber bis zum Ende des letzten Jahres dachte ich mir immer: „Wieso sollst du einen teuren Coach bezahlen? Das kannst du dir auch selbst aneignen!“

Ich würde mich durchaus als Autodidakt bezeichnen, aber wenn man so viele Dinge parallel neu lernen möchte, wie ich es aktuell tue, stößt man irgendwann an seine Grenzen.

Bereits Ende 2017 habe ich mir dann Björn Tantau für einige Stunden gebucht und er hat mir gezeigt, wie man richtig Facebook Werbung schaltet.

In diesem Jahr ging es dann genau so weiter. Ich habe unter anderem mit Gordon für meinen Podcast zusammen gearbeitet und mir dann Isabella als Buchcoachin gegönnt.

Hätte ich mir das gesamte Wissen auch selbst aneignen können? Ja, das Wissen sicherlich. Aber erstens hätte es deutlich länger gedauert und zweitens hätte ich dann nicht von ihrer jahrelangen Erfahrung profitiert. War es das Geld wert? Definitiv! Warum?

ACHTUNG! Jetzt kommt einer meiner schönsten Momente des Jahres:

Ich habe aktuell gleich von zwei Buchverlagen ein Angebot vorliegen! Beide möchten im nächsten Jahr mein Buch heraus bringen. Aktueller Arbeitstitel: „52 Wege zum Erfolg – Die besten Ideen aus 500 Business-Ratgebern“.

Ein eigenes Buch zu schreiben steht schon seit einigen Jahren auf meiner „BIG 5-Liste“ und im nächsten Jahr wird der Traum endlich Wirklichkeit. Ist das nicht Wahnsinn? Dabei hat mir das Buchcoaching wirklich extrem geholfen.

Mein Tipp für nächstes Jahr: Überlege dir genau in welchem Bereich du besser werden möchtest, suche dir den besten in diesem Bereich und buche ihn für ein Einzelcoaching!

Ich bin mittlerweile weniger ein Freund von irgendwelchen zweitägigen Seminaren mit 5.000 Teilnehmern, sondern eher ein Befürworter von wenigen Einzelcoachings.

Auch wenn ein Coach 500 Euro für eine Stunde nimmt. Glaub mir, die Investition lohnt sich. Er kann dich in einer Stunde so weit nach vorne katapultieren, dass du dir Wochen an Arbeit sparen kannst. Wenn du das nun wieder mit deinem Tagessatz vergleichst, sind die 500 Euro verschwindend klein.

3. Weniger ist mehr

Durch die vielen Testballons in 2018 sind mir verschiedene Dinge klar geworden. Was funktioniert und was nicht? Was macht mir Spaß und was nicht? Was bringt Geld und was nicht?

Und genau deshalb ist das dritte und letzte Learning: „Weniger ist mehr“. Ich habe gemerkt, dass ich nicht alle ins Rollen gebrachte Steine gleichzeitig im Blick behalten und vorwärts treiben kann: Meetup, Podcast, Online-Kurs, Speaking-Auftritte, Eigenes Buch, Coaching und natürlich das Herzstück: meinen wöchentlichen Blog!

Genau aus diesem Grund werde ich im nächsten Jahr an der einen oder anderen Stelle radikal abschneiden. Der Fokus im ersten Halbjahr wird ganz klar auf meinem Buch und auf dem Blog liegen. Der vor einigen Wochen für Januar angekündigte Online-Kurs muss also erst nochmal hinten anstehen und erscheint dann vielleicht im Sommer des kommenden Jahres.

Auch den Podcast verschiebe ich zunächst nochmal. Wenn ich etwas tue, dann tue ich es mit Vollgas und das kann ich beim Podcast aktuell nicht leisten. Außerdem wäre es ein weiterer Kanal, der viel Arbeit bedeutet, aber keinerlei direkte Einnahmen produziert. Aus diesem Grund darfst du dich hier noch etwas gedulden. =)

Ich kann dir übrigens versichern: Es fühlt sich extrem gut an Dinge weg zu schneiden und sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Falls du hierzu mehr wissen möchtest, kann ich dir sehr das Buch „Deep Work“ ans Herz legen.

Wofür bin ich besonders dankbar?

Zum Abschluss diese Jahresrückblicks will ich noch kurz darauf eingehen, wofür ich in 2018 besonders dankbar bin. Sehr weit oben auf der Liste steht definitiv meine kleine Weltreise zu Beginn des Jahres. Gemeinsam mit meiner Freundin bin ich 7 Wochen durch Japan, Kambodscha und Sri Lanka gereist.

Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, erinnerst du dich vielleicht noch daran, wie ich in Phnom Penh verzweifelt ein Internet-Café gesucht habe, um meine Buchsummary pünktlich online zu stellen. Oder wie ich das Buch Homo Deus in Angkor Wat gelesen habe und fasziniert war von der jahrtausendealten Vergangenheit der Tempel auf der einen Seite und der im Buch beschriebenen Zukunft der Menschheit auf der anderen!

Von diesen kleinen Momenten gab es etliche in diesem Jahr. Ob ich mit einem guten Freund auf einen der Münchner Hausberge gewandert bin, um danach in einem eiskalten Bergbach zu baden, oder den Vertrag des ersten Buchverlages in den Händen gehalten habe.

Dennis beim Wandern

Am schönsten aber ist für mich immer noch das Feedback der zahlreichen Leser, das mich immer wieder erreicht. Wenn ich höre, dass ich durch meinen 12min.me-Talk zum Beispiel andere Menschen dazu gebracht habe, sich zum ersten Mal in ihrem Leben schriftliche Ziele zu setzen, macht mir das unheimlich viel Spaß!

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderbaren Start in das neue Jahr 2019! Nutze noch die Feiertage um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und setze dir hohe Ziele für 2019!

Wie ich das mache und welche Tools und Tricks für die Zielsetzung am besten geeignet sind, erfährst du von mir in den nächsten Tagen.

Lass dich überraschen.

Dennis

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