Du kannst schaffen, was du willst

Du kannst schaffen, was du willst

Heute kannst du schaffen, was du willst. Und zwar mit dem neuen gleichnamigen Buch von Jan Becker „Du kannst schaffen, was du willst„!

Dabei geht es um die Kunst der Selbsthypnose. Damit das für dich nicht nur graue Theorie bleibt, habe ich dir unten direkt drei Übungen mitgebracht, die du noch heute anwenden kannst um zu erfahren, was durch Fokus und Hypnose alles möglich ist.

Lass dich inspirieren!

 

1) Kurze Summary

Jan Becker hat sein Buch Du kannst schaffen, was du willst in zwei Hälften geteilt. In der ersten Hälfte widmet er sich eher allgemein dem menschlichen Unterbewusstsein und wie wir dieses durch Selbsthypnose und Suggestionen positiv beeinflussen können. In der zweiten Hälfte geht er dann auf konkrete Praxisbeispiele ein und beschreibt wie Suggestionen bei Ängsten, Aufschieberitis, Sport oder sogar gegen Erkältung helfen kann.

Wenn du dich, wie ich auch zu Beginn des Buches, fragst was eigentlich der Unterschied zwischen Meditation und Selbsthypnose gibt, kommt hier die Antwort:

Meditation ist der Selbsthypnose sehr nah. Bei beiden ist volle Konzentration notwendig und beide helfen dir deinen Fokus zu stärken. Der Unterschied zwischen den beiden sind die Suggestionen, die in der Selbsthypnose zum Einsatz kommen. Hier gehst du also noch einen Schritt weiter und versuchst die in der Meditation entstehende Leere im Kopf dafür zu nutzen neue Suggestionen (Einflüsterungen) zu verinnerlichen.

​​Du kannst schaffen, was du willst - Buchcover

Um genauer zu verstehen, was sich wiederum hinter einer Suggestion verbirgt, wählt Becker das gute Beispiel mit unseren Erinnerungen. Du kennst vermutlich die Situation, wenn du eine Erinnerung immer und immer wieder erzählst und dabei an der einen oder anderen Stelle etwas weglässt oder auch gerne etwas hinzudichtest.

Nach einigen Monaten bist du dir sicher, dass die Geschichte genau so passiert ist, wie du sie gerade erzählst.
Das ist aber gar nicht möglich. Unser Gehirn merkt sich immer nur einzelne Details eines Erlebnisses, alle weiteren Einzelheiten dichten wir uns meistens im Anschluss hinzu.

Genau das gleiche machen Suggestionen. Wir verankern diese neuen Gedanken durch regelmäßige Wiederholung direkt im Unterbewusstsein, bis unser Gehirn irgendwann nicht mehr unterscheiden kann ob wir diese Gedanken wirklich selbst erlebt oder nur erfunden haben.

Da im Buch wirklich zahlreiche solcher Suggestionen vorkommen, die man dann entweder mehrfach durchlesen muss, bevor man sie mit geschlossenen Augen ausführen kann oder selber auf Band sprechen soll, empfehle ich dir direkt das Hörbuch zu kaufen. So sparst du dir die Aufnahme und kannst direkt loslegen!

Außerdem habe ich dir drei Übungen mitgebracht, die du noch heute direkt umsetzen kannst. Viel Spaß!

 

2) Interessante Denkanstöße aus „Du kannst schaffen, was du willst“

Die 360-Grad Drehung

Die folgende Übung habe ich tatsächlich 2005 zum ersten Mal gemacht. Damals habe ich kurz vor dem Abitur einen VHS-Kurs besucht, in dem es um Mnemotechniken (Gedächtnistraining) ging. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich damals ziemlich beeindruckt war. In dieser Woche ist sie mir im Buch von Jan Becker auf einmal wieder begegnet und ich will sie dir natürlich nicht vorenthalten:

Stelle dich stabil hin, die Füße parallel, die Arme zur Seite ausgestreckt. Die Hände sind zur Faust geballt, lediglich die Zeigefinger sind gestreckt.
Drehe nun den Oberkörper im Uhrzeigersinn nach hinten bis es nicht mehr geht. Merke dir genau die Stelle an die dein Zeigefinger zeigt.
Dann drehst du dich wieder zurück.

Jetzt schließt du die Augen und stellst dir vor, wie du dich noch einmal drehst, allerdings nur in Gedanken. Stell dir vor, du drehst dich zehn Prozent weiter als zuvor. Dann drehst du dich – in der Fantasie – wieder zurück. Jetzt beginnst du dir vorzustellen, dass du dich erneut drehst, aber diesmal 30% weiter. Und wieder zurück. Danach wiederholst du das ganze mit 50% und schließlich sogar mit 100%, also quasi mehr als 360 Grad. Natürlich alles nur in Gedanken!

Mache jetzt die Augen wieder auf, strecke die Arme und die Zeigefinger aus und drehe deinen Oberkörper wieder im Uhrzeigersinn. Und? Bist du ein gutes Stück weitergekommen als vorher? Spannend, oder?

Ich denke also bin ich

Zählst du dich auch, wie ich mich, zu den Wissensarbeitern? In diesem Fall trifft der berühmte Satz von Descartes „Cogito ergo sum“ sicherlich auf uns beide zu. =)
Fällt es dir auch schwer deine Gedanken anzuhalten und ein Gefühl der Leere im Kopf zu erzeugen?  

Für solche Menschen wie uns macht Jan Becker in seinen Seminaren eine interessante Übung. Er bittet die Teilnehmer 5 Minuten lang jeden einzelnen Gedanken auszusprechen, der ihnen in den Sinn kommt. Jeden!
Dabei kommen dann so lustige Sätze heraus, wie „Mich juckts am Zeh“, „Langsam werde ich aber hungrig“ oder „Oh, da ist ja eine Fluse auf meinem Pulli“.

Du merkst also schon, richtig tiefgründige und essentielle Gedanken, die der Menschheit weiterhelfen.

Werde vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer!

Mal im Ernst, täte es uns nicht allen ganz gut mal ab und zu eine Pause von diesem ständigen Geschwätz im Kopf einzulegen und selbst zu bestimmen welche Gedanken wir hereinlassen und welche nicht?
Falls ja, solltest du beginnen dich intensiver mit Hypnose und Suggestionen zu beschäftigen.

 

Das Tagebuch der guten Momente

Nein, es handelt sich hierbei nicht um ein Glückstagebuch, denn wir haben nicht jeden Tag Glück. Was wir aber jeden Tag haben, sind schöne Momente. Manchmal muss man sie zwar suchen, aber fündig wird man eigentlich immer. So kannst du dich zum Beispiel freuen, dass du heute nicht geblitzt wurdest (was ich heute wurde) oder, dass der Regen gemütlich ans Fenster prasselt. Du siehst man findet immer etwas. =)

Wenn du abends vor dem Einschlafen kurz notierst, was heute gut war, nimmst du dieses positive Grundgefühl mit in den Schlaf und wirst aller Wahrscheinlichkeit nach auch positiv in den nächsten Tagen starten.
Vor allem, wenn du dir morgens nach dem Aufwachen nochmal deine Liste vom Vorabend durchliest.

3) Fazit zu „Du kannst schaffen, was du willst“

Das Buch ist wirklich kurzweilig und unterhaltsam geschrieben und vermittelt dennoch jede Menge Wissen. So erklärt er zum Beispiel in einem kurzen Absatz, warum uns mit Botox behandelte Personen oftmals unsympathisch sind. Und zwar versuchen wir die Mimik unsers Gegenübers nachzuahmen um dadurch Empathie zu zeigen und eine bessere emotionale Beziehung zu dem Gegenüber aufzubauen.

Wenn dieser aber jetzt natürlich kaum noch Gesichtsregungen zeigt, fällt es uns entsprechend schwer ihn nachzuahmen!

Ich finde das ganze Thema der Suggestionen sehr spannend und werde in den nächsten Wochen auf jeden Fall 1-2 Suggestionen in meine Morgenmeditation einbauen. Ich bin schon gespannt, was geschieht.
Für die Meditation nutze ich übrigens die App Headspace, falls du auch an dem Thema interessiert bist: www.headspace.com/headspace-meditation-app

Schau dir das Buch Du kannst schaffen, was du willst gerne mal an. Ich würde dir aber empfehlen mit einem seiner ersten Bücher anzufangen. Er bezieht sich an diversen Stellen im Buch auf seine älteren Werke und ich vermute, dass er in diesen schon den Großteil seines Wissens untergebracht hat.

Dennoch finde ich den Bereich sehr faszinierend und werde sicherlich in nächster Zeit nochmal ein weiteres Buch zu diesem Thema lesen.

Viel Spaß beim Lesen

Dennis

Du kannst schaffen, was du willst: Die Kunst der Selbsthypnose
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Du kannst schaffen, was du willst: Die Kunst der Selbsthypnose
  • Jan Becker
  • Herausgeber: Piper Paperback
  • Broschiert: 336 Seiten

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