Der beste Rat, den ich je bekam

Der beste Rat, den ich je bekam

Was war der beste Rat, den du je von einem anderen Menschen bekommen hast? Die Frage bezieht sich auf den Titel meiner heutigen Buchempfehlung „Der beste Rat, den ich je bekam“ von Frank Arnold.

Falls du also noch auf der Suche nach einem guten Rat bist oder dich einfach interessiert, welchen guten Rat die größten Manager und CEOs unserer Zeit erhalten haben, solltest du weiterlesen.

Viel Spaß beim inspirieren lassen.
​​Der beste Rat, den ich je bekam - Buchcover

 1) Kurze Summary

Dr. Frank Arnold leitet eine eigene sehr erfolgreiche Managementberatung und hat bereits ein sehr erfolgreiches Buch mit dem Titel „Management – Von den Besten lernen“ geschrieben.

Im vorliegenden Buch Der beste Rat, den ich je bekam hat er stolze 221 kurze Kapitel zusammengetragen, in denen jeweils eine Persönlichkeit den besten Rat ihres Lebens preisgibt. Die Bandbreite reicht dabei von eher unbekannten Schweizer Unternehmern (der Autor ist Schweizer) bis hin zu Gurus wie Jack Welch oder Steve Jobs.

Vor allem die beiden letzteren hat er meines Erachtens nicht persönlich interviewt, da er bei Steve Jobs zum Beispiel dessen Stanford-Rede abgedruckt hat. Diese erstreckt sich zum Beispiel über mehrere Seiten, wohingegen andere nur einige Zeilen lang sind. Ich muss zugeben, dass die inspirierenden meisten die kurzen sind!

Da die allermeisten dieser Menschen weniger „inhaltlich“ arbeiten, sondern vor allem andere Menschen führen und motivieren müssen, bezieht sich der überwiegende Teil der Tipps & Tricks auf diese beiden Themengebiete. Ich finde aber, auch wenn du keine Führungskraft bist, ist bestimmt der eine oder andere gute Rat für dich dabei.

 

2) Interessante Denkanstöße aus „Der beste Rat, den ich je bekam“

Du kannst von jedem etwas lernen

Prof. Dr. Clayton M. Christensen lehrt in Harvard und ist unter anderem Autor des Buches „The Innovator’s Dilemma“, das ich in den nächsten Monaten bestimmt auch noch einmal vorstellen werde. Er hat seinen besten Rat von seinem ehemaligen Professor am MIT erhalten.

Dieser erzählte ihm, wie es ist, wenn man sich beruflich der Spitze des Eisbergs nähert und immer mehr Menschen hinter sich lässt, also man noch vor sich sieht. Wenn man dann ganz oben angekommen ist, könnte man denken, dass niemand schlauer ist als man selbst. Aber wenn es so wäre, wäre es seiner Meinung nach schlecht bestellt um die Welt.

In der Schule glaubt man, dass man nur von Leuten etwas lernen kann, die schlauer sind als man selbst. Je höher man aber aufsteigt, desto demütiger sollte man werden und daran denken, dass man von jedem etwas lernen kann, egal wie intelligent oder nicht, wie erfolgreich oder nicht, wie alt oder jung die andere Person ist!

 

Schlaf und Wasser

Always go to bed the same day as you got up and drink twice as much water as wine ….

Morten Hannesbo ist CEO der AMAG (sagte mir vorher auch nichts), erhielt diesen Rat vom ehemaligen CEO von IBM Dänemark und setzt ihn seit 20 Jahren konsequent und erfolgreich um. Ich denke der Satz ist so selbst erklärend, dass ich an dieser Stelle auf eine weitere Erläuterung verzichte. =)

 

Themenfelder, die du noch nicht beherrschst

Norbert Fieseler ist Mitglied im Executive Board von Bayer und erhielt seinen wichtigsten Rat kurz vor der Übernahme einer wichtigen Funktion von einem älteren Kollegen: „Teilen Sie in den ersten Wochen und Monaten Ihre Zeit und Kräfte so ein, dass Sie den Schwerpunkt Ihrer Aufmerksamkeit auf die Themengebiete konzentrieren, in denen Sie sich nicht auskennen und die Sie noch nicht beherrschen. Flüchten Sie sich zu Beginn nicht in die Themen, die Ihnen sicher und vertraut sind.“

Er hat diesen Rat bei jeder Karrierestufe bis hoch zum Executive Board angewendet und mittlerweile schon an zahlreiche Nachfolger weitergegeben. Ich halte den Rat für extrem wichtig, weil du nie wieder die Chance hast, so naive Fragen zu stellen wie in den ersten Wochen und Monaten in einem neuen Job.

Wenn du dich jedoch zunächst auf die Felder konzentrierst, die du schon beherrschst und nach 6 Monaten „Anfängerfragen“ zu den Themengebieten stellst, in denen du dich zu Beginn nicht so wohl gefühlt hast, wird deine Reputation sicherlich darunter leiden.

 

3) Fazit

Ich bin durch Zufall über das Buch Der beste Rat, den ich je bekam gestolpert, und das sind ja bekanntlich die besten Bücher. Es ist weniger ein Buch, das man in einem Rutsch durchliest, sondern eher eines, das ich in den nächsten Jahren sicherlich immer wieder aus dem Regal nehmen werde, wenn ich das Bedürfnis nach Inspiration und spannenden Persönlichkeiten habe.

Eine derart komprimierte und abwechslungsreiche Zusammenstellung der besten Tipps, die bekannte Manager in ihrem eigenen Berufsleben erhalten haben, habe ich bislang noch nicht gesehen und kann das Buch deshalb wirklich empfehlen.

Du musst dir natürlich selbst überlegen, ob du deine Zeit für dieses Buch aufwenden möchtest. Aus diesem Grund möchte ich mit dem im Buch zitierten Kasper Rorsted schließen: „Wenn du etwas machst und es dir wichtig ist, dann mach es richtig. Nur so wirst du Erfolg haben.“ Anders ausgedrückt:

Tu es oder tu es nicht, aber hör auf es zu versuchen!

Viel Spaß beim Lesen und viele Grüße

Der beste Rat, den ich je bekam: Lernen von Denkern und Machern
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Der beste Rat, den ich je bekam: Lernen von Denkern und Machern
  • Frank Arnold
  • Herausgeber: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten

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