Business Model Generation

Business Model Generation

 1) Kurze Zusammenfassung

 

Business Model Generation von Alexander Osterwalder ist eines der wichtigsten Werke wenn es um die design-orientierte Darstellung von innovativen Geschäftsmodellen geht. Den Kern seines Bestsellers bildet die Business Model Canvas. Sie ist ein Werkzeug zum Beschreiben, Analysieren und Entwerfen von Geschäftsmodellen. Dabei handelt es sich um eine grafische Vorlage, die aus neun Bausteinen besteht und auf einen Blick erklärt wie ein Unternehmen Geld verdienen möchte. Diese neun Bausteine decken die vier wichtigsten Bereiche eines Unternehmens ab: Kunden, Infrastruktur, Angebot und Finanzen.
Die Canvas findest du hier: https://strategyzer.com/canvas/business-model-canvas

Nach der Einführung der Canvas, erhält der Leser viele Beispiel-Canvas bekannter Unternehmen. Im Anschluss gibt es außerdem zwei ausführliche Kapitel rund um die Themen „Design“ und „Strategie“ in denen die Autoren erklären, wie man selbst anhand verschiedener Methoden innovative Geschäftsmodelle entwerfen kann.​​

Business Model Generation Buchcover

 

2) Interessante Denkanstöße aus „Business Model Generation“

 

Kundenzentriertes Denken

Wenn man sich die Business Model Canvas genauer ansieht, erkennt man, dass die linke Hälfte unternehmens- und die rechte Hälfte kundenbezogen ist. Eine derart prominente Einbindung des Kunden in die Darstellung des eigenen Geschäftsmodells ist eher selten. Normalerweise fragen sich Unternehmen „Was können wir dem Kunden verkaufen?“ oder „Wie können wir den Kunden am besten erreichen?“. Viel wichtiger sind aber die Fragen: „Welche Probleme haben unsere Kunden?“, „Wie können wir ihnen bei der Lösung helfen?“ oder „Welche Art von Beziehung erwarten unsere Kunden?“.

Auch wenn es haufenweise Marktforschungsunternehmen gibt, decken diese meistens nur die demografischen Merkmale des Kunden ab. Viel wichtiger ist es aber sich in ihn und seine Gefühlswelt hinein zu versetzen. Dafür hat die Firma XPLANE eine Empathiekarte entwickelt, die im Buch genauer erläutert wird und im folgenden abgebildet ist:

​​Die Empathiekarte
P.S.: Die Empathiekarte kannst du übrigens auch für B2B-Kunden verwenden!

 

Visuelles Denken

Wie die beiden Grafiken verdeutlichen, ist ein Kernbestandteil des Buches das „visuelle Denken“. Geschäftsmodelle und die damit verbundenen Beziehungen sind komplexe Modelle, die oft nur schwer zu verstehen sind. Eine Visualisierung kann deshalb helfen das Modell besser zu erläutern und darauf basierend zu diskutieren. Im Alltag arbeiten wir schon häufig mit Grafiken. Jedoch meistens nur, wenn es um das Reporting von etwas Erreichtem geht.

Wir sollten viel häufiger auch bei strategischen Diskussionen versuchen grafisch zu arbeiten. Dadurch versteht das Gegenüber oftmals viel schneller was wir eigentlich meinen und es entsteht eine bessere Gesprächsgrundlage. Aus diesem Grund zeigt das Buch viele Techniken wie man mit einfachen Zeichnungen und vor allem anhand von Post-it-Notizen das visuelle Denken unterstützen kann.

 

 

3) Fazit

Sowohl für Mitarbeiter in großen Konzernen als auch für angehende Gründer ist dieses Buch sehr wertvoll. Es enthält viele gute Denkanstöße und ist nebenbei ansprechend und kreativ illustriert. Das wirkt sich leider auch auf den Preis aus. Aber deine Familie und Freunde freuen sich bestimmt, wenn du schon einen ersten Weihnachtswunsch hast =)

Viel Spaß beim Lesen
Dennis

Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer
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Business Model Generation: Ein Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer
  • Alexander Osterwalder, Yves Pigneur
  • Herausgeber: Campus Verlag
  • Auflage Nr. 118 (08.08.2011)
  • Broschiert: 285 Seiten

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